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Trans Himayala Tour 2008

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KARAKORUM HIGHWAY

TRAUM 1


Fahrtroute KARAKORUM


Am Donnerstag , 21.08. fuhren wir über ABOTTABAD und MANSHERA zum offiziellen Beginn des KARAKORUM HIGWAYS.

Schwül.
Fahrbahn mehr schlecht als recht. Und immer wieder quälten wir uns durch Städte und Dörfer.

Um 13:28 Uhr erreichten wir in TALKOT den offiziellen Beginn des KARAKORUM HIGHWAYS nach 155km Anfahrt von HARIPUR nach TALKOT. Wir brauchten hierzu 4:15 min Fahrzeit mit einem Schnitt von 36,4 km/h.

Zur genannten Uhrzeit überquerten wir den Fluss Sindh , der später nach einem Zusammenfluss zum Fluss INDUS wird. Trugen uns hinter der 1. Brücke beim dortigen Polizeiposten ein und hinterließen unsere mitgeführte Reservebereifung.
Um 14:30 Uhr begann unser Traum 1 und wir genossen die ersten 25 km auf dem Highway bis nach Besham, wo wir ein gutes Hotel fanden.
Unterwegs an der immer wieder in Reiseberichten auftauchenden Gedenktafel fertigten wir die ersten Fotos.

Um 15:30 Uhr checkten wir ein—genossen die Dusche – und ein wenig Ruhe.
Gedanken:
„ Wir sind auf dem KARAKORUM HIGHWAY, der offiziell im Dorf Thakot am Sindh (Indus) beginnt und in Kashgar in Xinjiang/ China endet. In weiten Teilen folgt der KARAKORUM der alten historischen Seidenstrasse. Der Karakorum Highway wurde zwischen 1958 und 1978 von 15 Tausend Pakistani und 25 Tausend Chinesen gebaut, und es galt damals als unmöglich , eine solche Strasse zu bauen, da das Industal auf einer Länge von 320km das Himalaya- vom Hindukush -Gebirge trennt, und hier verläuft auch die Grenze zwischen der indischen und zentralasiatischen Festlandplatte. Diese beiden Landmassen driften pro Jahr ca. 5cm aufeinander zu. Aus diesem Grunde wächst das Gebirge Karakorum.
Schon zu Hause hatten wir gelesen:
„ Vom Industal schlängelt sich der Karakorum-Highway bis auf Höhen von fast 5000m in die menschenfeindlichen Bergregionen des Karakorum-Gebirges. Die halsbrecherische Piste zwischen den Städten Kasgar und Taxilla ist 1200km lang. Für viele ist diese Strecke die gefährlichste der Welt . Auch wenn die Fahrer der Busse , LKWs und Jeeps einen großen Respekt vor der so genannten Todespiste haben, ist es für sie eine große Ehre , auf ihr zu fahren.“
Wir aber wollten versuchen , den KARAKORUM Highway bis zum Kunjerabpass zu befahren und retour—also bis zur höchstgelegenen Grenze der Welt 4733 m Pakistan/ China.

Ob uns das gelingt, stand an diesem Abend noch in den Sternen, da das Wetter nicht besonders erschien- Dunstig - wolkig und zur Zeit gegen 18:50 Uhr braute sich ein dickes Gewitter zusammen.

 


 © Aachener Motorradreisen Heinz-Willi Kreutz - Fahrlehrer - Büro: Hermann-Hollerith-Str. 10, 52499 Baesweiler Tel. 0049 -2401-915512 - Mobil 0049-151-27125264